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Ihre Fragen

Hier sind einige der häufigsten Fragen, die wir erhalten, zusammen mit den Antworten auf die Fragen. Wir werden diese Liste ergänzen, wenn wir weitere FAQs erhalten. Kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Fragen hier nicht beantwortet wurden.

Welche CORONA-Testverfahren sind sicher?

Zwei Verfahren finden derzeit in Deutschland Anwendung. Zum einem eine Vielzahl von Antigen-Schnelltests und Testverfahren zum Direktnachweis des Erregers, wie das bekannte PCR-Verfahren und das das weitgehend unbekannte RT-LAMP-Verfahren (Reverse transcription loop-mediated isothermal amplification).

Bezüglich der Sicherheit der unterschiedlichen Testverfahren gilt, dass Antigen-Schnelltests um ein Vielfaches unsicherer sind als der PCR- oder der RT-LAMP-Test.

Wie sicher sind Corona-Schnelltests?

Die Antigen-Schnelltests sind im Vergleich zu dem PCR- oder dem RT-LAMP-Verfahren deutlich unsicherer. Denn ein Antigen-Schnelltest reagiert erst dann, wenn die Probe die SARS-CoV-2-Eiweiße in ausreichender Menge enthält. Das ist erst der Fall, wenn die infizierte Person bereits erkrankt ist und in der Regel für andere schon ansteckend ist.

Antigen-Schnelltests funktioniert nur an fünf von acht Tagen der Infektion!

Laut Christian Drosten, dem Chef-Virologen der Berliner Charité, sind die gängigen Antigen-Schnelltests erst ab dem vierten Tag nach der Ansteckung wirklich sicher. Prozentual gesehen sinkt die Wahrscheinlichkeit somit auf rund 60 %. Sprich: Vier von zehn infizierten Personen werden nicht frühzeitig genug erkannt!

Sind Veranstaltungen mit Antigen-Schnelltest wirklich sicher?

Die Antwort lautet leider NEIN; da der Antigen-Schnelltest gerade infizierte Personen an den ersten drei Tagen nur bedingt oder gar nicht erkennt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich auch auf größeren Veranstaltungen mit dem SARS-Cov-2 anstecken oder andere anstecken.

Wie lange ist ein Antigen-Schnelltest „gültig“?

Die Gültigkeit eines Antigen-Selbsttests wird zurzeit mit 48 Stunden angegeben und von der Politik und der Verwaltung akzeptiert. Doch strenggenommen ist er nur für den Moment gültig und deshalb auch nur eingeschränkt sicher. Denn das Ergebnis gibt lediglich den Gesundheits-/Krankenstand für den Moment der Probenentnahme wieder. Da Antigen-Tests einen viel höheren Infektionsgrad benötigen, um Erkrankte zu identifizieren (als ein PCR- oder ein LAMP-Test), kann es sein, dass die Testperson bereits seit 2 bzw. 3 Tagen erkrankt ist und ggf. auch bereits seine Kontaktpersonen ansteckt, obwohl das Ergebnis des Antigen-Tests die Testperson als Covid-19 negativ = gesund erklärt.

Wie oft sollte man einen Covid-19-Schnelltest machen?

Die in der Öffentlichkeit propagierten Zahlen rangieren zwischen 2 bis 3 Tests pro Woche. Doch aus den bereits zuvor beschriebenen Gründen der Test-Ungenauigkeit sind diese Vorgaben bei Weitem nicht ausreichend.

Die Vorgabe 1 –3 Tests pro Woche setzt unserer Ansicht nach voraus, dass Testverfahren nach dem PCR- und/oder dem RT-LAMP-Standard flächendeckend genutzt werden.

Wie wird die Probe für den DIFAP-Multi-LAMP (DML) SARS-CoV-2 gewonnen?

DML funktioniert mit allen bekannten Formen der Probegenerierung. So kann die Probeentnahme durch Nasen- und/oder Rachenraum-Abstrich bzw. mittels der Spuck- /Gurgelprobe sowie aber auch auf Basis des Lollypop-Stäbchens erfolgen. Wir präferieren den Gurgel- bzw. Spucktest.

Warum erkennt DML bereits kleinste Mengen des Corona-Virus?

DML, wie auch der PCR-Test, basieren auf dem direkten Nachweis des Virus-Erregers – also funktionieren bereits, bevor es zu ersten Erkrankungssymptomen kommt.

Es reichen bereits wenige Viren in der Probe, um sicher eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu erkennen. Dafür wird in beiden Verfahren die RNA des Virus durch einen biochemischen Prozess vermehrt.

Wie lange dauert der Covid-19-Nachweis mit DIFAP-Multi-LAMP?

Von der Probennahme bis zum Ergebnis vergehen keine 45 Minuten. Somit ist der Test vergleichbar schnell zu herkömmlichen Antigen-Schnelltests, aber so sicher wie ein Labortest nach PCR Gold-Standard.

Warum ist das DML-SARS-CoV-2-Testverfahren schneller als der PCR-Test?

PCR-Tests können derzeit nur in zentralen Großlaboren von Fachpersonal durchgeführt werden. Dafür müssen die Proben vor Ort gesammelt und transportiert werden. Hier geht schon viel Zeit verloren. Hingegen bietet die DML-Lösung den Vorteil, dass Probeentnahme und Labordienstleistungen vor Ort und unmittelbar erfolgen können.

Denn unser DML-Labor besteht nur aus wenigen preisgünstigen Komponenten und zur sicheren Anwendung des Verfahrens braucht man keine spezifischen Laborkenntnisse.

Warum ist das DML-SARS-CoV-2-Testverfahren deutlich günstiger als ein PCR-Verfahren?

Dies liegt vor allem an den hohen Investitionskosten in die Labortechnik. Eine „Real-Time-PCR“-Maschine kostet allein in der Anschaffung mehrere hunderttausend Euro. Zudem kann sie nur von spezialisiertem Personal bedient werden, was wiederum die laufenden Kosten für Personal erhöht.  Hingegen belaufen sich die Kosten für ein kleines DML-Labor auf deutlich weniger als 25 TEUR.

Dabei ist bei vielen Apotheken oder Ärzten bereits ein Großteil der notwendigen Apparaturen vorhanden. Das spart zusätzlich Investitionen.